Gute Gründe, UhrmacherIn zu werden

Tobias Stockhammer


Serviceuhrmacher; Firma Embassy


Handwerk hat goldenen Boden.... Aber nicht alles was glänzt ist Gold. Somit hat der Beruf Uhrmacher Rhabilleur auch seine Schattenseiten. Allerdings ist es doch immer wieder schön einen schweigenden Zeitmesser mit seinen Händen wieder zum ticken zu bringen. Obwohl in vielen Berufszweigen die moderne Computertechnik bereits Einzug gehalten hat, arbeitet man als Uhrmacher u.a. noch immer mit traditionellen, schon seit Jahrzehnten tadellos funktionierenden, Hilfsmitteln. Somit ist dieser Berufszweig auch nicht so schnelllebig wie zum Beispiel die Computerbranche.
Angefangen hat es für mich mit einem automatischen Chronograph. Wie infiziert mit einem Virus! Der Sammlertrieb wurde in mir geweckt. Habe angefangen Zeitschriften zu lesen und mich immer mehr mit dieser Materie zu beschäftigen. Eines ergab das andere bis schlußendlich der Entschluß fest stand Uhrmacher zu werden.
Für mich war die Wahl zum Uhrmacher die zweite, aber einzig richtige Entscheidung. Nach bestandener Abschlussprüfung am ZeitZentrum ging allerdings der Lernprozess weiter. An der Seite eines "alten Hasen" konnte ich noch viele Tipps und Tricks kennen lernen. Nach wie vor ist jeder Tag für mich eine neue Herausforderung um seine Qualität, Geschwindigkeit und Kundenbetreuung zu optimieren. Langeweile oder Eintönigkeit kommt somit nicht auf. Nichts ist schlimmer als Routine!

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