Die Herstellung einer Uhr erstreckt sich über
eine Vielzahl verschiedener Fachbereiche (Design, Mikromechanik,
Glanzschliff, Elektronik usw.).
In diesem Universum nimmt
der Uhrmacher eine besondere Stellung ein, da er praktisch
als einziger sämtliche Prozesse der Uhrenherstellung
kennt und beherrscht. Der Uhrmacher ist eine polyvalente
Fachkraft, deren Sachkenntnis nahezu in allen Abteilungen
der Unternehmen benötigt wird.
Dem
Uhrmacher stehen sehr unterschiedliche Arbeitsplätze
offen. Das alte Bild vom einsamen Uhrmacher, der stundenlang über
seiner Arbeit hockt, entspricht nicht mehr ganz dem
Stand der Dinge.
In Wirklichkeit arbeiten viele Uhrmacher
gar nicht mehr an der Werkbank, sonder lenken beispielsweise
die Arbeit als Teamleiter oder übernehmen die
Ausbildung der Lehrlinge. Die fundierte Produktekenntnis
ebnet nicht selten den Weg zu Manager- oder Betrieblsleiterfunktionen.
Die Ausbildung als Uhrmacher ist also vielmehr ein
Sprungbrett. Uhrmacher sind inzwischen auf sämtlichen
Betriebsebenen zu finden, ob an der Werkbank oder in
der Geschäftsleitung.
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