Heute nahmen wir ausnahmsweise mal nicht an unserer Uhrmacherwerkbank Platz, sondern durften uns in die bequemen Sitze eines Cars setzen. Unser Ziel war der Grenzübergang in Koblenz, doch machten wir noch schnell zwei Abstecher nach Solothurn und Egerkingen, um diverse Nachzügler abzuholen. Die Schweiz hinter uns gelassen genossen wir das wunderbare Panorama des Schwarzwaldes, bis wir um die Mittagszeit am Titisee ankamen.
Hier endete unsere Reise fürs erste, da Herr Wyss mit Herrn Walter und einigen Schülern zwei Zifferblätter von Schwarzwalduhren in die Restauration brachte. Uns machte das jedoch nicht viel aus. Es war zwar bitterkalt, doch die Sicht klar und die Sonne über dem See ein Schmaus für die Augen. Auch die vielen kleinen Geschäfte mit unzähligen Schwarzwalduhren wurden genau unter die Lupe genommen und es darf hier nicht verschwiegen werden, dass wir auch in den Genuss der Badischen Gastfreundschaft kamen.
Um ein Uhr setzten wir unsere Reise zum Uhrenmuseum mit dem Car fort. Dort angekommen wurden wir von einem sehr aufgeschlossenen und fachkundigen Museumsführer begrüsst, bei dem man merkte, dass ihm seine Schwarzwalduhren am Herzen lagen. So konnte er uns allerlei Geschichten und Anekdoten über die Schwarzwalduhr erzählen. Ein besonderes Highlight waren aber neben den Uhren die gut erhaltenen und funktionsfähigen Musikautomaten im Untergeschoss, die mit ihrem Spiel zugleich erheiterten und verblüfften.
Doch leider hatte auch dieser Tag ein Ende und wir mussten schon früh wieder nach Hause aufbrechen.
Wir möchten auf diesem Wege der Vereinigung ehemaliger Schüler der Uhrmacherschule Solothurn ganz herzlich danken, dass er diese Reise möglich gemacht hat.
Stefan Meier, 4. Lehrjahr
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